Boxspringbett Wissenswertes

Boxspringbett

Boxspring heisst so viel wie „Kiste mit Federn“. Statt mit einem Lattenrost wie bei den konventionellen Betten, bietet dieses ein gefedertes Untergestell, meist mit Bonellfederkern oder Taschenfederkern, als Basis. Zusätzlich ist dieses mit einer Matratze und in der Regel einem Topper ausgestattet. Die Komforthöhe erleichtert die Ein- und Ausstiegsmöglichkeit, jedoch wird aufgrund der Bettkonstruktion in der Regel auf einen Stauraum unter dem Bett verzichtet. Kunden, die mit einem Boxspringbett Erfahrungen sammeln konnten, zeigen sich sehr zufrieden über den Liegekomfort, denn über die ganze Liegefläche hinweg wird eine gleichbleibende Liegeunterstützung geboten. Auch die Langlebigkeit eines Boxspringbettes ist ein grosser Vorteil.

 

Welche Matratze mit welchem Härtegrad ist geeignet

Der Härtegrad der Matratzen kann sehr unterschiedlich sein und auch der Liegekomfort ist aufgrund des Matratzenaufbaus nicht immer der Gleiche. Federkernmatratzen wandeln  sich nach einer veränderten Liegeposition unmittelbar wieder in die ursprüngliche Form zurück. Kaltschaummatratzen bilden sich ein wenig verzögert zurück und die Visco Matratze braucht aufgrund des Memoryschaums bis zu mehreren Minuten, um in die Ursprungsform zurück zu kommen. Die Taschenfedermatratze gehört zu den Federkernmatratzen. Da die Federn in Stoffsäckchen eingenäht sind, ist der Liegekomfort auch über lange Zeit stabil. Im Bonellfederkern sind die Bonellfedern durch Drähte miteinander verbunden. Der Druck auf der Matratze wird sogenannt „flächenelastisch“ verteilt. Wie positiv dies beurteilt wird, hängt vom Schlaftyp, seinen körperlichen Gegebenheiten und der Häufigkeit der Bewegung im Schlaf ab.

 

Boxspringbett Geschichte

Hierzulande wird das sogenannte Boxspringbett oder auch „Amerikanisches Bett“ immer beliebter. Immer mehr Leute wollen ein Boxspringbett kaufen. Wie kam es zu einer solchen Erfindung und dem Hype um das Boxspringbett?
Bis zum 19. Jahrhundert lagen die Matratzen noch auf dem Boden. Die Bettenbauer wollten zu dieser Zeit eine effiziente Lösung finden, wie man die Matratzen auf hygienische Weise höher ansetzen kann. Die ersten unterfederten Betten entstanden. Diese bestanden in der Regel aus zwei aufeinanderliegenden Matratzen. Um eine bequeme Lage zu ermöglichen und ein zu tiefes Einsinken zu vermeiden, wurde die Untere massiver konstruiert. In Teilen Europas wurden anfangs des 20. Jahrhundert die ersten Federkernmatratzen gebaut, welche auf gefederte Unterbetten gelegt wurden.
Das Prinzip des Boxspingbettes ist heute immer noch gleich. Für die Box können sowohl robuste Bonellfedern als auch Taschenfederkerne verwendet werden. Für Obermatratzen werden heutzutage weniger synthetische Fasern eingesetzt, sondern vielmehr offenporige Viscoschäume. Trotz der vielen Vorteile konnte sich dieses Bett zu Beginn nicht flächendeckend durchsetzen. Aufgrund ihrer positiven Eigenschaften kamen die Betten aber insbesondere auf gehobenen Kreuzfahrtschiffen und in weltweit vielen Hotels zum Einsatz. Vor ein paar Jahren ist dieser Trend des Hotelkomforts in die privaten Schlafzimmer gewandert. Die Leute wünschen sich Zuhause den gleichen Schlafkomfort und preislich sind die Betten auch attraktiv, da beim Boxspringbett der Lattenrost und die Matratzen gleich schon inbegriffen ist. Man darf davon ausgehen, dass der Boxspringtrend noch weiter zunehmen wird und die Auswahl auch in den Möbelhäusern immer grösser und attraktiver wird.